Probleme mit Firmware Updates für diverse DLSRs vom 27.02.2018

Nikon hat am 27.02.2018 diverse Firmware Updates für ältere Kameramodelle veröffentlicht. Zweck der Updates für D4, D4s, Df, D800, D800E, D810, D810A, D7100 und D7200 war die Unterstützung für Objektive mit AF-P Schrittmotorantrieb. Ohne Firmwareupdate fährt der Fokusmotor nach abschalten des Belichtungsmessers in die Ausgangsposition zurück.

Diverse Nutzer klagten nach der Installation des Updates über Probleme mit älteren Sigma Objektiven, welche mit der neuen Firmware den Autofokus verweigerten. Ich selber konnte das Problem mit der D4 und D800 und einem Sigma 150mm 2,8 (non-OS) nachvollziehen. Der Fokusmotor bewegte sich nach dem Update kein Stück.

Glücklicherweise bietet Nikon noch die vorherige Version der Firmware im Downloadcenter an. Ein Downgrade ist problemlos möglich. Sofern man keine AF-P Objektive an den genannten Kameras einsetzt, sollte man besser von einem Update absehen.

Grundlagen der analogen 35mm Fotografie für (Wieder-) Einsteiger – Teil 2: Schwarzweißfilm selber entwickeln

Schwarzweißfilm ist aus vielerlei Gründen attraktiv. Er bietet eine bildtechnische Alternative zur Digitalfotografie, ist in vielen verschiedenen Varianten und Charakteristika erhältlich und lässt sich recht einfach zu Hause entwickeln.
Das Ganze funktioniert viel einfacher als Viele zunächst denken. Man benötigt für die Entwicklung eines Schwarzweiß Negativs folgende Dinge:

Entwicklungsdose

Das wichtigste Werkzeug zur Entwicklung eines Films ist die Entwicklungsdose. In ihr wird der belichtete Film Schrittweise unter Zugabe von Chemie und Wasser entwickelt.

Die am weitesten Verbreiteten Dosen stammen von Paterson und Jobo. Paterson Dosen gibt es für 2, 3, 5 und 8 KB Filme. Bei der kleinsten Dose sind bereits 2 Filmspulen enthalten. Jobo bietet Dosen für 1 oder 2 KB Filme an, beide lassen sich durch Verlängerungsmodule in der Kapazität erweitern. Bei der 2er Dose ist jedoch nur eine Filmspule enthalten, die Kosten für eine zweite Spule kommen demnach noch hinzu.

Jobo Entwicklungsdose mit zwei Spulen.

Man sollte in jedem Fall zu einer 2er Dose greifen. Der Ansatz von Chemikalien ist bei knapp unter 500ml einfacher als für die 285ml der kleinen Jobo Dose, größere Dosen machen insbesondere für den Einstieg kaum Sinn, da man bei Schwarzweiß immer Filme des gleichen Typs mit der entsprechenden Entwicklungszeit, abgestimmt auf den jeweiligen Entwickler entwickelt. Außerdem besteht jederzeit die Möglichkeit nur einen einzelnen Film in einer 2er Dose mit 500ml Chemie zu entwickeln.

Die Paterson Dosen sind günstiger als die Jobo Dosen, dafür sind sie nicht so stabil. Bei Paterson wird der Einfülltrichter wie in einem Bajonett festgedreht und die Dose anschließend zur Entwicklung mit einem Stülpdeckel verschlossen, der sich über den äußeren Rand der Dose klemmt.

Der Trichter der Jobo Dose wird mit einem Klemmmechanismus befestigt, welcher mit dem roten Ring an der Außenseite festgedrückt wird. Der Verschluss des Einfülltrichters erfolgt ebenfalls über einen Stülpdeckel, dieser wird allerdings in den Trichter gedrückt und verschließt diesen am inneren Rand.

Welche Dose man lieber verwendet ist letztlich Geschmackssache. Bei Paterson ist es relativ mühsam, den Verschlussdeckel auf den äußeren Rand der Dose zu klemmen, dafür sind die Spulen mit einem Hilfsmechanismus ausgestattet, um den Film einzuspulen. Man muss lediglich den Anfang des Films in die Spule einführen und kann anschließend durch gegenläufige Bewegung der beiden Spulenhälften den Film hineinziehen. Bei Jobo schiebt man den Film manuell in die Spule ein, was manchmal etwas hakelig ist. Bearbeitet man das Filmende jedoch vor dem Einspulen durch leichtes beschneiden der Ecken (möglichst rund), geht dies jedoch auch leicht von der Hand.

Die Spulen der verschiedenen Hersteller sind untereinander nicht kompatibel.

Wechselsack

Wie kommt der Film in die Dose? Natürlich kann man dies in einem komplett verdunkelten Raum bewerkstelligen, dieser dürfte den meisten jedoch nicht zur Verfügung stehen. Selbst ein Badezimmer ohne Fenster ist kaum geeignet, es sei denn, man klebt die Türe ab um Lichteinfall vom Flur zu vermeiden.

Weniger unfallträchtig als die Orientierung in einem komplett dunklen Raum ist die Nutzung eines Wechselsacks. Dieser besteht aus einem dicken und ggf. zweilagigen Stoff mit einer Öffnung an der Längsseite, durch die Dose, Film, Schere und Patronenöffner eingeführt werden können, sowie zwei Eingriffen auf der anderen Seite, die durch doppelte Gummibänder beide Arme lichtdicht umschließen. Die Öffnung zur Bestückung des Sacks ist meist durch einen Reißverschluss plus Stoffüberwurf vor Lichteinfall geschützt.

Wechselsäcke werden von manchen Anbietern in unterschiedlichen Größen angeboten. Man sollte immer zur größeren Variante greifen, um genügend Platz im Wechselsack zu haben. Ich versuche meist die Schere, den Patronenöffner und die Reste der Filmkapsel weiter weg zu legen, damit diese beim Einspulen den Film nicht verkratzen können.

Ist der Film auf die Spule gewickelt, die Spule auf das Zentralrohr der Dose aufgesteckt und der Trichter arretiert, ist die Entwicklungsdose lichtdicht verschlossen und kann aus dem Wechselsack entnommen werden.

Patronenöffner

Manche mögen auch mit einer gewöhnlichen Zange oder anderen Hebelwerkzeugen zurechtkommen, empfehlenswert zum Öffnen der Filmpatrone ist jedoch ein dedizierter Filmpatronenöffner. Gute Erfahrungen habe ich mit einem simplen Hebelwerkzeug gemacht, das über Fotoimpex vertrieben wird

Öffner für Filmpatronen: Zangen- und Hebelwerkzeug

. Es gibt auch Varianten, die ähnlich einer invertierten Zange die beiden Metallkappen an den Enden der Filmpatrone auseinanderdrücken. Meist entwickelt dieser Öffner aber nicht die notwendige Kraft zum Öffnen der Patrone.

Thermometer, Messbecher und Flaschen

Für die Entwicklung selbst ist es hilfreich, mindestens ein Thermometer, Messbecker und Glas- bzw. Plastikflaschen zur Hand zu haben. Entwickler und Fixierer werden oftmals in bestimmten Verdünnungsverhältnissen verwendet, daher sollte man mindestens zwei Messbecher oder Mensuren mit 500ml oder 1 Liter Mindestfüllmenge bereithalten. Verwendet man Pulverbasierte Produkte, wird oftmals direkt ein ganzer Liter angesetzt.

Fixierer, aber auch manche Entwicklersorten können mehrfach verwendet werden. Daher benötigt man passende Flaschen zur Aufbewahrung der Chemikalien. Viele schwören auf Braunglasflaschen, andere bevorzugen Plastikflaschen. Wichtig ist dabei, dass die Chemikalien mit möglichst wenig Luft in Berührung kommen, da dies den Zerfallsprozess andernfalls beschleunigt. Entwickler ist dabei grundsätzlich empfindlicher als Fixierer.

Man sollte demnach Flaschen mit der richtigen Größe kaufen. Mein Favorit sind Plastikflaschen in der Ausführung als Enghalsflasche. Der eng zulaufende Hals minimiert die Kontaktfläche zwischen Chemie und Luft. Solche Flaschen sind in diversen Größen über Ebay zu Preisen um die 1,50 € pro Flasche zu beziehen. Um mehrfach verwendbare Chemikalien wieder zurück in die Flasche zu bekommen, bieten sich kleine Trichter an.

Entwickler

Die Auswahl an Entwicklern ist fast so groß wie die an Schwarzweißfilmen und auf den ersten Blick verwirrend. Sämtliche Hersteller von Filmen bieten Entwickler entweder als Flüssigkonzentrat oder Pulver an. Hinzu kommen noch Drittanbieter, die Entwickler zum Teil basierend auf althergebrachten oder alternativen Rezepten anbieten. Im Folgenden werden nur die populärsten Entwickler genannt.

Für die ersten Versuche sollte man aufgrund der einfacheren Verarbeitung auf ein flüssiges Entwicklerkonzentrat zurückgreifen. Pulver müssen mitunter bei bestimmten Temperaturen in Wasser gelöst werden und kommen manchmal in Gebinden für mehr als ein Liter Flüssigkeit (Kodak XTOL für 5 Liter, zum Beispiel).

Zu unterscheiden sind außerdem Entwickler für kubisches Filmkorn oder Flachkristallfilme. Man kann zwar beide Filmsorten wechselseitig mit dem jeweils anderen Entwickler behandeln, manchmal ergibt dies jedoch nicht das optimale Ergebnis. Flachkristallfilme geraten in traditionellen Entwicklern grobkörniger und verlieren dadurch manche Vorteile, während kubisch-kristalline Filme sich meist sehr gut in Flachkristallentwickler entwickeln lassen.

Meine Empfehlung ist daher, für den Anfang einen Flachkristallentwickler zu verwenden. Er holt das Optimum aus den Flachkristallfilmen heraus und schadet den klassischen Filmen nicht. Lediglich die Kontraste bei kubisch-kristallinen Filmen fallen mitunter etwas flacher aus.

Von Kodak stammt der T-Max Entwickler, der speziell für die Flachkristallfilme der T-Max Familie optimiert ist. Er wird in einer 1 Liter Flasche angeboten und zur Verwendung im Mischungsverhältnis 1:4 angesetzt. Für 500ml Ansatz werden demnach 100ml Konzentrat benötigt. Der Entwickler kann mehrfach verwendet werden, mit 500ml können insgesamt 6 Filme entwickelt werden. Nach zwei Filmen verlängert sich die Entwicklungszeit aufgrund der Ermüdung des Entwicklers jeweils um eine Minute.

Von Tetenal stammt der Ultrafin Plus. Er wird ebenfalls als Literflasche angeboten und wird in größerer Verdünnung als Einmalansatz verwendet.
Oftmals wird Einsteigern geraten, zunächst Rodinal zu verwenden. Dieser ehemals von Agfa und heutzutage von Adox/Fotoimpex unter dem Namen Adonal angebotene Entwickler lässt sich lange lagern und als Einmalentwickler einfach verwenden. Allerdings führt er zu starkem Korn und ist daher nicht für alle Filmtypen geeignet. Die Korngröße lässt sich jedoch durch Herabsetzung der Temperatur, einer stärkeren Verdünnung und weniger Bewegung während der Entwicklung positiv beeinflussen. Dies ist aber meiner Meinung nach etwas für geübte Nutzer.

Kodak bietet zwei recht populäre Pulverentwickler an, D-76 und XTOL. D76 ist in Gebinden für 1L oder 3,76 Liter Konzentrat erhältlich, XTOL nur für 5 Liter. D-76 muss bei über 50 Grad angesetzt werden, für XTOL reicht Raumtemperatur.
Von Ilford stammt der ID-11 Pulverentwickler, der dem Kodak D-76 recht ähnlich ist.

Fixierer

Bei Fixierer gibt es etwas weniger Auswahl, da hier keine besonderen Unterschiede in der Funktionsweise auftreten. Eine Ausnahme muss hingegen bei Flachkristallfilmen beachtet werden, da diese eine längere Fixierzeit benötigen als Filme mit kubischem Korn.

Kodak bietet einen speziellen T-Max Fixierer an, der den rosafarbenen Farbstich bei T-Max Filmen verhindern soll. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man für T-Max Filme zwingend den T-Max Fixierer verwenden muss. Ausreichende Fixierung und Wässerung verhindert die Verfärbung ebenfalls.

Fixierer gibt es ebenfalls als Flüssigkonzentrat und – seltener – in Pulverform. Preis und Verfügbarkeit sollten das ausschlaggebende Kaufkriterium sein.

Netzmittel

Am Ende einer jeden Entwicklung wird der Film gewässert bzw. gewaschen. Theoretisch könnte man ihn direkt danach zum Trocknen aufhängen. Aufgrund des kalkhaltigen Wassers riskiert man jedoch Trocknungsspuren. Besser ist es, den Film am Ende in Netzmittel zu baden. Hierbei handelt es sich um (idealerweise destilliertes) Wasser, dem ein wenig Netzmittelkonzentrat beigefügt wurde (nur wenige Tropfen!). Netzmittelkonzentrat ist unparfümiertem Spülmittel recht ähnlich. Es verhindert Tropfenbildung und somit eine ungleichmäßige Trocknung.

Vorgehensweise

Zu Beginn der Entwicklung steht erst einmal Lektüre auf dem Pflichtprogramm. Da sich die Entwicklungszeiten je nach Film und Entwickler unterscheiden, muss die jeweilige Zeit für den Entwicklungsvorgang zunächst bestimmt werden.

Die Zeiten kann man den Datenblättern von Film oder Entwickler für die gängigsten Kombinationen entnehmen. Eine weitere Referenz ist die Umfangreiche Datenbank von The Massive Dev Chart . Hier sind auch Werte für Abweichende Empfindlichkeiten (so genannte Push-Entwicklung) und verschiedene Mischungsverhältnisse von Entwicklerkonzentrat und Wasser enthalten.

Zunächst muss der Film eingespult und in der Dose lichtdicht verpackt werden. Wie bereits empfohlen sollte man dafür einen Wechselsack benutzen. In diesen gehören Die Entwicklungsdose mit allen Bestandteilen (Dose, Deckel, Mittelsäule, Spule(n)), der Film, eine kleine Schere und ggf. ein Filmpatronenöffner.

Hat man die Filmpatrone geknackt, entnimmt man den aufgewickelten Film und scheidet das sich verjüngende Ende des Films ab. Man sollte tunlichst zwischen zwei Perforationslöchern schneiden, um eine glatte Schlusskante zu erhalten. Andernfalls kann sich der Film beim Einspulen in den Rillen der Spule verhaken. Noch einfacher geht die Einspulung von der Hand, wenn man zusätzlich die Ecken leicht anschrägt – aber darauf achten, dass man nicht das nächste Loch der Perforation trifft.

Teilweise eingespulter Film in einer Jobo Spirale. gut zu erkennen ist die Griffmulde, über die man die Außenkante des Films greifen und weiterschieben kann.

Anschließend schiebt man nun das dermaßen bearbeitete Ende des Films in die Spule und bewegt entweder die beiden Spulenhälften gegeneinander (Paterson) oder schiebt den gesamten Film unter Nutzung der Griffmulde (Jobo) manuell in die Spule hinein. Empfehlenswert ist es, den gesamten Vorgang zunächst im Hellen mit einem Testfilm zu üben.

Ist der Film eingespult und lichtdicht in der Dose verschlossen, kann die eigentliche Entwicklung beginnen. Im Gegensatz zu Farbfilmen werden Schwarzweißfilme – mit wenigen Ausnahmen – zu Beginn nicht vorgewässert. Somit geht es direkt mit dem Entwickler los, der entsprechend der vorher ermittelten Zeit in der Dose verbleibt und eine Temperatur um die 20 Grad haben sollte (die genannten Entwicklungszeiten beziehen sich meist auf 20 Grad Celsius).

Während der Entwicklung wird die Dose eine bestimmte Zeit lang bewegt bzw. immer wieder gekippt, um eine gleichmäßige Verteilung des Entwicklers zu gewährleisten. Meist geschieht dies in den ersten 30 Sekunden kontinuierlich und danach entweder alle 30 oder 60 Sekunden für 5 oder 10 Sekunden. Genauere Angaben sind den Datenblättern der Entwickler zu entnehmen. Ab und zu sollte die Dose auf einem festen Untergrund hart aufgesetzt werden, dies verhindert die Bildung von Luftblasen auf der Oberfläche des Films.

Nachdem der Entwickler weggeschüttet bzw. wieder zurück in die Flasche gekippt wurde, muss die chemische Reaktion der Entwicklung gestoppt werden. Mache verwenden dazu ein so genanntes Stoppbad, es reicht allerdings auch den Film zu wässern. Hierzu füllt man die Dose mit Wasser, verschließt sie, kippt sie mehrfach hin- und her und wiederholt diesen Vorgang mehrfach mit frischem Wasser. Ich kippe die Dose ca. 10 Mal pro Füllung und wechsle das Wasser 5 Mal.

Nach der Entwicklung muss der Film fixiert werden. Für die Fixierung gibt es keine festgelegten Zeiten, höchstens Empfehlungen der Filmhersteller. Filme mit kubischem Korn sollten ca. 5 Minuten fixiert werden, Filme mit Flachkristall um die 8-10 Minuten. Der Ablauf ist der Entwicklung recht ähnlich: Agitation der Dose durch kontinuierliches Kippen in den ersten Sekunden, danach Intervalle im 30 Sekunden oder Minutenbereich.

Nach der Fixierung muss der Film wieder gewässert werden, um den überschüssigen Fixierer aus dem Film zu waschen. Dies ist auch für die Langzeitstabilität der Negative wichtig, da Rückstände von Fixierer den Film über die Jahre physikalisch angreifen.

Es gibt verschiedene Methoden und Empfehlungen zum Thema Wässerung. Eine weit verbreitete Empfehlung lautet, den Film unter kontinuierlichem Wasserfluss für bis zu 30 Minuten zu wässern, dies ist jedoch nicht besonders effizient. Wie bei der Zwischenwässerung wechsle ich das Wasser bis zu 8 Mal und kippe die Dose mehrfach. Zwischendrin lasse ich die Dose aber auch mal 1 bis 2 Minuten ohne Bewegung stehen.

Zum Schluss empfiehlt es sich, das bereits beschriebene Netzmittel in die Dose zu füllen. Die Filme trocknen besser und man vermeidet Trocknungsspuren. Da der Film bereits fertig entwickelt ist, kann man das Netzmittel auch bei offener Dose zugeben, was die abschließende Reinigung von Deckel und Trichter vereinfacht. Mehr als eine Minute muss der Film nicht im Netzmittelbad verbringen.

Abschließend trennt man die beiden Hälften der Spule (üblicherweise Drehmechanismus), entnimmt den Film und hängt diesen möglichst an einem staubfreien Ort zu Trocknung auf. Die Trocknung dauert ca. 3 bis 4 Stunden. Danach wird der Film üblicherweise in Streifen zu 6 Bildern geschnitten. Zur Aufbewahrung gibt es passende Hüllen aus Pergamin.

Fazit und Empfehlung für ein Starterkit

Zusammengefasst sind neben dem notwendigen Film recht wenige Dinge für die Entwicklung von Schwarzweißfilm notwendig. Meine Empfehlung für ein Starterkit ist folgende:

  • Wechselsack: Die große Ausführung des Wechselsacks von Paterson (70x70cm). Stabile Ausführung und ausreichend Platz.
  • Entwicklerdose: Auch wenn die Paterson Dose günstiger ist und sich die Filme leichter einspulen lassen, geht meine Empfehlung in Richtung Jobo Dose für 2 Filme plus zweiter Spule.
  • Patronenöffner: Öffner von AP, ein simples Hebelwerkzeug.
  • Messbecher und Mensuren: Messbecher mit 3 Liter Volumen, in dem das temperierte Wasser für die Zwischenwässerung vorbereitet werden kann. 3 Messbecher oder Mensuren mit mindestens 500ml Fassungsvermögen für den Ansatz von Entwickler, Fixierer und Netzmittel. Auch wenn die Chemikalien später in separaten Falschen gelagert und die Mensuren nur für den Ansatz der Chemie verwendet werden, verwende ich drei verschiedene um den Übertrag von Rückständen zwischen den Flüssigkeiten zu vermeiden. D.h. Entwickler wird immer nur in der Mensur gekennzeichnet mit „Entwickler“ angesetzt.
  • Thermometer: Ausführung mit einer Skala von mindestens 10 bis 50 Grad. Empfehlenswert sind so genannte Tee Thermometer mit einer Skala bis 110 Grad Celsius. Diese lassen sich auch später für den Ansatz pulverbasierter Entwickler einsetzen (z.B. D-76 bei 50 bis 55 Grad)
  • Flaschen: Enghalsflaschen aus Plastik, mindestens 3 Stück a 500ml (Entwickler, Fixierer, Netzmittel)
  • Entwickler: Kodak T-Max Entwickler. Feinkornentwickler, der sehr gut für beide Typen von Schwarzweißfilmen funktioniert und mit einem Mischungsverhältnis von 1+4 sehr einfach anzusetzen ist. 100ml Entwickler auf 400ml Wasser.
  • Fixierer: Kodak T-Max Fixierer. Ebenfalls im Ansatz 1+4.
  • Netzmittel: Beliebiges Netzmittelkonzentrat. Es sind keine großen Mengen erforderlich, da nur wenige Tropfen Netzmittelkonzentrat auf 500ml gegeben werden.

Grundlagen der analogen 35mm Fotografie für (Wieder-) Einsteiger – Teil 1: Auswahl des richtigen Films

Für die meisten Einsteiger in die analoge Fotografie stellt sich zunächst die Frage: mit welchem Film starten? Der Markt der Kleinbildfilme ist in den letzten Jahren stetig geschrumpft. Die verbliebenen Hersteller Kodak, Fuji, Ilford und Foma bieten jedoch weiterhin eine breite Palette an Filmen an. Kleinbildfilme sind weiterhin als Schwarzweißnegativ, Farbnegativ und Diapositiv erhältlich.

Nicht nur die stilistische Vorliebe für Farb- oder Schwarzweißbilder, sondern auch die Verfügbarkeit von Filmen und deren Entwicklung sind am Anfang wichtige Kriterien für den Einstieg in die Analogfotografie.

Schwarzweißfilme

Zum Höhepunkt der Analogfotografie im Jahr 2000 waren Schwarzweißfilme fast schon ein Nischenprodukt, schließlich wurden Urlaubsmotive und Schnappschüsse hauptsächlich in Farbe festgehalten.

Nun, wo analoge Fotografie insgesamt in einer Nische angekommen ist, wird diese hauptsächlich von Schwarzweißfilm getragen, was sich insbesondere an der breiten Auswahl verfügbarer Filme im Vergleich zu Farbfilmen ablesen lässt.
Schwarzweiß Negativfilm gibt es in zwei unterschiedlichen Ausführungen, die sich hinsichtlich des kristallinen Aufbaus unterscheiden.

Man unterscheidet die Silberkristalle in kubische und flache. Die kubische Form der Kristalle entspricht der seit Anbeginn für die Filmherstellung verwendete Kristallform, sie ist demnach in den „klassischen“ Filmvarianten zu finden. Später gesellten sich so genannte Flachkristallfilme hinzu, die durch ihre kleineren und flacheren Silberkristalle ein feineres Filmkorn, kombiniert mit größerer Schärfe und höherem Auflösungsvermögen erreichen sollen.

Wichtig ist dieser Unterschied in Bezug auf Filmkorn und Kontrast, aber auch bei der späteren Entwicklung. Flachkristallfilme sind meist nicht so stark im Kontrast wie Filme mit kubischem Korn.

Schwarzweißfilme mit klassischer Emulsion, kubisches Filmkorn

Klassiche Schwarzweißfilme mit kubischem Korn

Filme mit klassischer Emulsion haben alle Filmproduzenten im Angebot. Auf dem deutschen Markt recht häufig anzutreffen ist der Agfaphoto APX als ISO 100 und 400 Variante.

Er wird von Ilford produziert und auch unter dem eigenen Markennamen Kentmere direkt vertrieben. Mit knapp über 4 Euro gehört er zu den günstigsten Schwarzweißfilmen und bietet eine ausgewogene Tonalität bei guter Schärfe und moderatem Filmkorn. Lediglich der Kontrast könnte etwas höher sein. Der APX ist in Deutschland flächendeckend über Drogeriemärkte erhältlich.

Von Kodak gibt es mit dem Tri-X 400 den Klassiker schlechthin. Starke Kontraste, gute Bildschärfe bei etwas gröberem Korn ergeben zusammen den klassischen Schwarzweißlook.

Ilford bietet mit dem Pan F 50, FP4+ 125 und Hp5 400 gleich drei Filmtypen mit kubischem Korn an. Insbesondere der PanF erreicht dabei ein erstaunliches Auflösungsvermögen und Schärfe, ist jedoch mit ISO 50 nicht immer praxistauglich.

Die Firma Foma aus Tschechien bietet den Fomapan als klassischen Film in den Varianten ISO 100 und ISO 400 an. Dieser Film ist recht günstig und über Onlineshops erhältlich.

Schwarzweiß Flachkristallfilme

Schwarzweißfilme mit Flachkristalltechnologie von Kodak und Ilford

Kodak hat bei Flachkristallfilmen die Rolle des Pioniers inne. Die Filme T-Max 100 und 400 zeichnen sich durch sehr feines Filmkorn mit guter – aber nicht überragender – Schärfe aus. Insgesamt wirken T-Max Fotos etwas flach.

Ähnlich sieht es bei den Ilford Delta Filmen aus. Der Delta ist in den ISO Stufen 100, 400 und 3200 erhältlich.

Fuji bietet den Acros 100 in diesem Bereich an. Dieser Film ist allerdings im lokalen Einzelhandel so gut wie nicht zu finden und nur über Internetversender erhältlich. Dies gilt auch für den Foma Fomapan 200.

Entwicklung von Schwarzweißfilmen

Schwarzweißfilme haben sich über Jahrzehnte entwickelt und bilden den Grundstock des analogen Fotogedächtnisses. Da viele Parteien bzw. Hersteller daran beteiligt waren, gibt es keinen Standard für die Entwicklung von Schwarzweißfilmen. Im Gegenteil, es gibt auch eine große Anzahl von Entwicklern, in denen die verschiedenen Filme unterschiedlich reagieren.

Aufgrund dieser Tatsache bieten nur wenige Großlabore überhaupt die Entwicklung von Schwarzweißmaterial an, oftmals in einem für das jeweilige Labor allgemein festgelegten Verfahren. Man kann davon ausgehen, dass die Ergebnisse weitestgehend hinter denen einer gut abgestimmten Kombination aus Film und Entwickler zurückbleiben.

Darüber hinaus ist es recht einfach, SW Film selber zu entwickeln. Benötigt werden dafür ein Wechselsack, Filmpatronenöffner, Entwicklungsdose, Entwickler, Fixierer und Netzmittel. Im Gegensatz zu Farbfilmen findet die Entwicklung bei Zimmertemperatur von ca. 20 Grad statt, eine aufwändige Temperierung entfällt somit. Schwarzweißfilm ist daher eigentlich eher etwas für Fotografen, die den Film auch selber entwickeln wollen.

Farbfilme

Vielen noch aus eigener Erinnerung bekannt, gibt es auch heute noch eine überschaubare Anzahl von Farbnegativfilmen. Anders als bei Schwarzweißfilm ist die Konkurrenz durch die digitale Fotografie doch recht stark.

Kodak hat das breiteste Angebot an Farbnegativfilmen. Populär sind auch die Filme der Portra Familie (nicht abgebildet)

Lediglich Kodak und Fuji sind in diesem Segment noch als Hersteller aktiv. Kodak bietet mit den Filmen Gold 200, UltraMax 400, Ektar 100, Portra 160-400-800 und ColorPlus 200 gleich eine ganze Palette unterschiedlicher Varianten an. ColorPlus, Gold und UltraMax sind recht günstig und im Falle von Gold auch im Einzelhandel noch recht weit verbreitet. Ektar und Portra sind sehr moderne Filme mit feinem Korn und unterschiedlicher Farbabstimmung für Landschaft und Portrait.

Fuji bietet im Amateurbereich nur noch den C200 an, seitdem der vormals recht beliebte und ebenfalls günstige Superia 200 Ende 2017 eingestellt wurde. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Farbnegativfilme wie den Superia X-Tra 400, Pro 400, Venus 800 und Natura 1600.

Von Agfa gibt es ebenfalls zwei Farbfilme: Vista Plus 200 und Vista Plus 400, ebenfalls erhältlich über diverse Drogeriemärkte. Es dürfte sich bei diesen beiden Filmen um Derivate von Fuji Filmen handeln.

Entwicklung von Farbfilmen

Glücklicherweise ist der Prozess für die Entwicklung von Farbnegativfilm standardisiert und hört auf den Namen C41. Aufgrund der ehemals recht großen Verbreitung von Farbnegativfilm ist auch noch ein ausreichend großer Teil der Entwicklungsinfrastruktur erhalten geblieben.

Es stellt somit kein Problem dar, Farbnegativfilme über Fotogeschäfte, Drogerien oder Elektronikfachmärkte zum Entwickeln zu geben. Es besteht außerdem bei einigen Großlaboren wie z.B. Orwo.net die Möglichkeit, Farbfilme direkt einzuschicken. Daneben gibt es alteingesessene Fachgeschäfte, die noch selber Entwicklungsarbeiten ausführen. Diese bieten allerdings selten einen Versand der Aufträge an.

Für die Heimentwicklung ist C41 komplizierter als Schwarzweiß, da über den gesamten Prozess hinweg 38 Grad Celsius eingehalten werden müssen. Manche Entwicklerkits erlauben aber auch die Entwicklung bei niedrigeren Temperaturen bei entsprechend verlängerten Zeiten, wie zum Beispiel das Tetenal C41 Kit bei 30 Grad.
Für den Anfang sollte man seine Farbnegativfilme daher besser im Labor entwickeln lassen.

Dia

Vollständig auf ein Minimum geschrumpft ist das Angebot an Diafilmen. Derzeit (Januar 2018) bietet nur Fuji drei verschiedene Diafilme an: Velvia 50 und 100, sowie Provia 100 F. Auch hier gibt es mit dem Agfaphoto CT Precisia 100 eine günstigere und über Drogeriemärkte erhältliche Alternative. Kodak hat angekündigt im Laufe des Jahres 2018 den Diafilm Ektachrome 100 wieder auf den Markt zu bringen. Allgemein ist Diafilm allerdings recht kostspielig – sowohl der Film als auch dessen Entwicklung.

Entwicklung von Diafilmen

Ähnlich eingeschränkt wie das Angebot an Filmen ist die Möglichkeit, diese entwickeln zu lassen. Nur noch wenige Großlabore bieten diesen Service an. Eine Entwicklung zu Hause ist mit entsprechenden Entwicklerkits möglich, aber bei 38 Grad ohne Alternativtemperatur recht schwierig.

Bezugsquellen

Im Einzelhandel finden sich nur noch recht wenige Filme. Alteingesessene Fotofachgeschäfte bieten oftmals noch Analogfilm an, ebenso mache Filiale der großen Elektronikketten Saturn und Mediamarkt. Leicht erhältlich sind die Agfaphoto Filme in Schwarzweiß, Farbe und als Dia, ebenso der Kodak Gold 200 Farbnegativfilm.

Deutlich breiter gestaltet sich das Sortiment bei Onlineshops. Besonders spezialisierte Shops wie Fotoimpex oder Macodirect bieten ein umfassendes Sortiment rund um die analoge Fotografie an.

Fazit

Für den Einstieg in die analoge Fotografie bietet sich der Farbnegativfilm als einfachste Variante an. Er kann relativ einfach im Einzelhandel bezogen und an vielen Stellen zur Entwicklung abgegeben werden.

Schwarzweißfilme bieten sich eigentlich nur für Selbstentwickler an. Die anfängliche Investition mit Dunkelsack, Entwicklungsdose und Chemie plus ggf. ein paar Flaschen zur Aufbewahrung der Ansätze ist mit etwas über 100 Euro sicherlich höher, dafür hat man jedoch den gesamten Prozess in der eigenen Hand. Wartezeiten durch den Versand entfallen und ab ca. 20 Filmen dürfte man mit dieser Variante günstiger fahren. Sind die Anfangsinvestitionen einmal eingespielt, fallen später weniger als ein Euro pro Film für die verwendeten Chemikalien an.

Produktionszahlen der professionellen Nikon Gehäuse – D1 bis D4

Im Internet wird oftmals spekuliert, welches Produkt für einen Hersteller rentabel ist bzw. wie es sich verkauft hat. Offizielle Zahlen zu Produktionsmengen werden fast nie veröffentlicht.

Zusätzlich schüren Änderungen im Produktportfolio direkt neue Theorien darüber, welches Produkt in der Vergangenheit letztlich ein Erfolg war und welches nicht. Oftmals entwickeln sich solche Theorien zu Allgemeinwissen, haben aber letztlich mit der Realität wenig zu tun.

Eine der Theorien in Bezug auf Nikon besagt, dass die D700 einen massiven Einbruch der Verkaufszahlen der D3 herbeigeführt hat. Deshalb soll Nikon den Nachfolger D800 bewusst mit einem hoch auflösenden Sensor und einer relativ moderaten Geschwindigkeit ausgestattet haben mit dem Ziel, diese Produktlinie weit von den einstelligen D-Modellen abzusetzen.

Leider trifft diese Theorie bei weitem nicht zu, zumindest wenn man die Verkaufszahlen von den bekannten Seriennummern der Kameragehäuse ableitet.
Dies funktioniert bei Nikon recht gut, da konsequent alle Produkte mit einer fortlaufenden Seriennummer versehen werden.

Es mag bei Objektiven Abweichungen geben, da die Teile des Objektivs, welche die Seriennummer tragen, als Ersatzteil vorgehalten werden. Bei Kameras wird die Seriennummer in den EXIF Daten der Bilder hinterlegt, womit die Seriennummer außen am Gehäuse immer mit der internen übereinstimmen muss. Ein entsprechendes Ersatzteil müsste im Fall einer Reparatur mit der passenden Seriennummer versehen werden.

Bei den professionellen D Kameras wird bis zur D4 ein einziger Nummernkreis vergeben, bei den Produktlinien darunter und ab der D5 erschwert eine regional vergebene Seriennummer die Analyse etwas.

Die folgende Übersicht enthält jeweils die höchste Seriennummer, die ich bei einer umfangreichen Recherche für die jeweiligen Kameragehäuse bei Onlineauktionen finden konnte:

  • D1: 5038*** > 38:000
  • D1h: 5222*** > 22.000
  • D1x: 5165*** > 65.000
  • D2h: 2036*** > 36.000
  • D2hs: 30082** > 8.200
  • D2x: 5073*** > 73.000
  • D2xs: 6024*** > 24.000
  • D3: 2095*** > 95.000
  • D3s: 2061*** > 61.000
  • D3x: 5036*** > 36.000
  • D4: 2069*** > 69.000
  • D4s: 2039*** > 39.000

Betrachtet man die Zahlen nach Kamerageneration zusammengefasst, startet die D1 Familie mit ca. 115.000 Gehäusen, die D2 Serie bringt es auf 143.000 Einheiten in vier unterschiedlichen Varianten, die D3/s/x zusammen 192.000 Stück und die D4/s erreicht etwas mehr als 110.000 Exemplare.

Wenn man die Stückzahlen auf die Verkaufsjahre umlegt, verkaufte sich die D1 Serie etwas mehr als 25.000 Mal im Jahr, die D2 30.000-40.000 Mal, bei der D3 steigt der Absatz auf ca. 50.000 pro Jahr und die D4 fällt auf ca. 30.000 zurück.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die D3 Generation die mit Abstand erfolgreichste einstellige D-Kamera bisher für Nikon war. Von einem Kannibalisierungseffekt durch die D700 ist somit nichts zu sehen.

Entfernen der klebrigen Beschichtung bei älteren Nikon (Analog-) Gehäusen und Rückwänden – F65, F70, F80, F90x und Datenrückwände.

Nikon verwendete in den 90er und frühen 2000er Jahren bei vielen Kameragehäusen und Rückwänden eine Softlackbeschichtung, die sich bereits nach wenigen Jahren begann aufzulösen. Immer wieder kommt die Frage auf, wie solche Gehäuse von ihrem klebrigen Mantel befreit werden können.

Ich habe mir standardmäßig die folgende Vorgehensweise erarbeitet, mit der ich bereits F65, F70, F80, und F90x wieder in einen haptisch zufreidenstellenden Zustand versetzen konnte. Hier am Beispiel einer F70 Rückwand:

 

 

1) Beschichtung wegschaben.
Zunächst sollte man versuchen, den Großteil der Beschichtung zu kleinen Kügelchen zusammenzuschieben, die man wiederum einfach mit der Hand oder einem Papiertuch entfernen kann. Hierbei ist es wichtig, einen möglichst stumpfen Gegenstand zu verwenden um Kratzer auf der unter der Beschichtung liegenden  Plastikoberfläche zu vermeiden. Ich verwende die stumpfe Kopfseite des Flaschenöffners an einem schweizer Taschenmesser. Niemals ein Messer verwenden!

 

2) Ein Mikrofasertuch mit Isopropyl Alkohol tränken und den Rest der Beschichtung entfernen:

Isopropyl erhält man am einfachsten in der Apotheke. In diesem Fall habe ich 70% Alkohol verwendet, stärkere Konzentrationen sollten ebenso funktionieren.

Das Mikrofasertuch kann man nach dieser Aktion getrost wegschmeißen. Außerdem sollte man darauf gefasst sein, viel Isopropyl zu verwenden (gut lüften!).

Am Ende wird man mit einer klebe- und kratzfreien Plastikoberfläche belohnt. Dies gilt ebenso für die Griffseite der F65 und F80 mit ihrer texturierten Oberfläche. Man entfernt lediglich die klebrige Beschichtung, darunter kommt das texturierte Plastik zum Vorschein. Man verliert also nicht die Oberflächentextur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© 2018 Dennis Saßmannshausen Fotografie

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