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AI 105mm 4,0 Micro – AI 105mm 2,5 – AI 135mm 2,0 – AI 135mm 2,8 – AI 135mm 3,5 – AI-S 180mm 2,8 ED – AI 200mm 4,0 – K (AI Umbau) 300mm 4,5 ED non-IF – AI 300mm 4,5 IF-ED – AI-S 400mm 5,6 IF-ED – AI-S 400mm 3,5 ED-IF – F Nikkor 1200mm 11,0 P und CU-1 Focus Unit / Fokuseinheit


Festbrennweiten im Telebereich funktionieren durchweg sehr gut an digitalen Spiegelreflexkameras. Die optische Leistungsfähigkeit an Analogfilm unterscheidet sich nicht groß von der Leistung an digitalen Sensoren – sofern der Sensor nicht das Auflösungsvermögen des Objektivs überschreitet.

Bis auf wenige Ausnahmen ist dies jedoch nicht der Fall. Bei 105mm bieten sowohl das Micro Nikkor 105mm 4,0 als auch das Portrait-Tele 105mm 2,5 eine tadellose Leistung.

Für 135mm hat Nikon in den Jahren einige Varianten mit unterschiedlichen Lichtstärken im Angebot gehabt. Die Nikkore 135mm 3,5, 135mm 2,8 und 135mm 2,0 bieten recht unterschiedliche Qualitäten, von denen überraschenderweise die 2,8er Variante die schwächste ist.

Das AI-S 180mm 2,8 ED ist hingegen ein optischer Leckerbissen und durchweg zu empfehlen. Wer es etwas kompakter mag kann durchaus mit dem AI 200mm 4,0 einen guten Fang machen, auch wenn dieses Objektiv besser auf Blende 5,6 abgeblendet werden sollte.

Bei den Telebrennweiten finden sich sehr unterschiedliche Bauformen wieder. Überwiegend kommen recht lange und massive Schneckengänge für die mechanische Fokuseinstellung zum Einsatz. Dies ist bis 200mm auch recht unproblematisch, darüber hinaus jedoch recht voluminös und schwergängig.

Somit finden sich in der Gruppe der hier vorgestellten Objektive 3 mit traditionellem Schneckengang und Nachfolger mit so genannter Innenfokussierung, bei der sich die Länge des Objektivs während des Fokusvorgangs nicht ändert und bei denen ein sehr leichtgängiger Fokusmechanismus verbaut ist. Beispiele für beide Varianten gleicher Brennweite und unterschiedlicher Konstruktion sind die K 300mm 4,5 ED non-IF / AI 300mm 4,5 IF-ED und AI 400mm 5,6 ED / AI 400mm 5,6 IF-ED.

Einen ganz besonderen Weg geht das 1200mm 11,0 P, welches zur Gruppe der ersten Superteleobjektive gehört und aus einem Objektivkopf und einer separaten Fokuseinheit besteht. Die Idee, eine Fokuseinheit und verschiedene dazu passende Objektivköpfe mit 400mm, 600mm, 800mm und 1200mm anzubieten ist sicherlich recht gut, die mechanische Umsetzung war allerdings weniger gelungen.