CategoryZ System – Objektive

Alles zu den Objektiven des spiegellosen Nikon Z Systems

Nikkor Z 180-600mm 5,6-6,3 VR

Mit dem AF-S 200-500mm 5,6 E ED VR landete Nikon im Jahr 2015 einen großen Verkaufserfolg. Dementsprechend früh tauchte ein 200-600mm Objektiv auf der Nikon Z Roadmap auf, was im Herbst 2023 schließlich in Form eines Z 180-600mm 5,6-6,3 VR für 2.000 € auf den Markt kam. Das Objektiv ist eine Gemeinschaftsentwicklung mit Tamron, Patent WO/2024/062958 .

Gehäuse und Handling

Im Gegensatz zum Vorgänger für den F Mount verliert das Z 180-600mm rund 300g an Gewicht, wiegt aber immer noch 1,95 kg. Insgesamt ist die Verarbeitung nicht zu beanstanden, hält aber hinsichtlich der verwendeten Materialien einen Respektabstand zu den S-Line Objektiven.

Mechanische Schalter scheinen in der Produktion sehr teuer zu sein, jedenfalls könnte man bei Nikons Z Objektiven mit Bildstabilisator auf diese Idee kommen. Einen VR an/aus Schalter sucht man vergeblich und muss das Kameramenü bemühen. Immerhin bleiben ein A/M Umschalter und der Fokuslimiter 6m-Unendlich erhalten.   

Für die Größe und das Gewicht lässt sich das 180-600mm ausgesprochen angenehm handhaben. Nikon hat es durch verschiedenste Maßnahmen geschafft, dass sich das Objektiv leichter anfühlt, als es mit knapp 2kg eigentlich ist. Dazu trägt unter anderem die Gewichtsverteilung und der gegenüber dem F 200-500mm 5,6 verringerte Objektivdurchmesser bei.

Wichtigste Änderung hinsichtlich der Handhabung ist jedoch der innenliegende Zoom, der zusammen mit der Innenfokussierung dafür sorgt, dass das Objektiv unabhängig von der Aufnahmesituation immer die gleiche Länge besitzt. Der gut gedämpfte Zoomring benötigt nur noch 70 Grad Drehung, um zwischen 180mm und 600mm Brennweite zu wechseln. Im Vergleich zum Z 180-600mm kommt einem das F 200-500mm 5,6 wie ein schwerer, unhandlicher Brocken vor.

Der Autofokus arbeitet etwas flotter als beim F 200-600mm 5,6 und minimal langsamer als beim Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S Objektiv. Er ist ausreichend schnell für das Tracking von Vögeln im Flug. Die  maximale Lichtstärke ändert sich abhängig von der Brennweite wie folgt: f/5,6: 180mm bis 290mm, f/6,0 bis 480mm, danach f/6,3. Die Naheinstellgrenze beträgt zwischen 1,3m-2,4m, wobei letzteres für 600mm gilt. Es taugt daher nicht unbedingt als Makroobjektiversatz, bietet aber dennoch einen ausreichenden Abbildungsmaßstab für größere Insekten wie z.B. Libellen oder Schmetterlinge.

Optische Leistung

Die Charakteristik bezüglich der Bildschärfe ist schnell erzählt: zwischen 180mm und 500mm macht es für die Bildschärfe keinen Unterschied, ob man bei Offenblende oder abgeblendet fotografiert, lediglich oberhalb von 500mm lassen sich minimale Unterschiede ausmachen. Insgesamt lässt die Bildschärfe zu 600mm hin nach, wobei der Unterschied weniger stark ausfällt als bei Supertelezooms vergangener Generationen. Die Bildschärfe fällt von der Bildmitte aus moderat zum Rand hin ab, was sich durch Abblenden nicht verändert.

Die Vignettierung ist unabhängig von Brennweite und Blende unauffällig, das Bokeh angenehm weich.  

Im Vergleich zum Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S wirken die Aufnahmen mit dem Z 180-600mm etwas kontrastärmer und insgesamt weniger lebhaft. Der Unterschied ist zwar gering, aber wahrnehmbar. Bei allen Brennweiten zwischen 100mm und 350mm hat das Z 100-400mm die Nase hinsichtlich der Bildschärfe über das gesamte Bildfeld hinweg deutlich vorne, unabhängig von der gewählten Blende. Dafür bildet das Z 180-600mm bei 400mm und Blende 6,0 minimal schärfer ab als das kürzere Zoom bei 400mm und Offenblende. Blendet man das 100-400 jedoch auf f/6,3 ab, bietet es wieder die minimal bessere Auflösung.

Vignettierung und Verzeichnung sind unauffällig bis nicht vorhanden. Gleiches gilt für Farbsäume/CA’s, auch wenn sie etwas ausgeprägter als z.B. beim Z 100-400mm sind.

Betrachtet man das Z 180-600mm als Nachfolger des Mount AF-S 200-500mm 5,6 E muss man feststellen, dass das neuere Z Objektiv in jeder Hinsicht eine Verbesserung darstellt. Neben den bereits erwähnten Verbesserungen im Handling und dem schnelleren Autofokus, bietet das Z 180-600mm in allen Belangen die bessere optische Leistung. Insbesondere oberhalb von 400mm bildet es schärfer ab.   

Mit dem 1,4x Telekonverter leidet die Bildqualität des Z 180-600mm mehr als beim Z 100-400mm, ist aber dennoch erstaunlich brauchbar. Einen Einsatz des 2,0x Telekonverters halte ich aufgrund der resultierenden Lichtstärke für wenig sinnvoll, auch wenn es technisch möglich ist und erstaunlich gute Ergebnisse erzielt.   

Fazit

Ein grundsolides Objektiv mit überzeugender optischer Leistung. Es kommt im Bildeindruck nicht ganz an S-Line Nikkore heran, wobei die Unterschiede sehr gering sind. In der Kombination aus Handling, Bildqualität und Autofokus ein hervorragendes Gesamtpaket.

Beispielfotos

Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S

Zoomobjektive mit einem Brennweitenbereich von 80/100-400mm und einer Lichtstärke von 4-5-5,6 sind eine recht junge Tradition bei Nikon. Im Jahr 2000 kam mit dem AF 80-400mm 4,5-5,6 D ED VR das erste Nikkor dieses Brennweitenbereichs auf den Markt. Es war gleichzeitig das erste Nikon Objektiv mit Bildstabilisator und wurde 2013 durch das AF-S 80-400mm 4,5-5,6 G IF-ED VR abgelöst. Im November 2021 kam die dritte Variante in Form des Z Objektivs Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S auf den Markt.

Eine Gemeinsamkeit hat das Z 100-400mm mit seinem F Mount Vorgänger: es ist teuer. Recht ambitionierte 3.000 € kostete es Ende 2021, Anfang 2024 ist der Preis leicht auf rund 2.700 € gesunken.

Gehäuse und Handling

Mit 1,44kg ist das Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S kein Leichtgewicht, aber gut handhabbar. Dazu trägt auch das speziell austarierte Linsensystem bei, welches beim Zoomen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sorgt. Der Schwerpunkt des Objektivs verschiebt sich dabei nicht – wie sonst üblich – an das vordere Ende des Objektivs, was das Handling von Kamera und Objektiv deutlich angenehmer gestaltet. Leider ist es Nikon nicht gelungen, das Objektiv als Innenzoom zu konstruieren, daher fährt der innere Objektivtubus beim Zoomen einige cm aus dem Gehäuse heraus.

Die Ausstattung des Z 100-400mm ist selbst für die S-Linie sehr üppig. Neben dem mechanischen Zoomring besitzt es noch jeweils einen separaten Fokus- und programmierbaren Funktionsring. Darüber hinaus stehen zwei separat belegbare Funktionstasten zur Verfügung, wobei der Fn2 rund um das Objektiv mehrfach angeboten wird. Ein Ausstattungsmerkmal aus den frühen Tagen des Z Systems, welches von Nikon anscheinend bei neueren Objektiven nicht mehr implementiert wird, ist das mini-Display, über das man sich entweder die eingestellte Blende oder die Fokusdistanz anzeigen lassen kann.

An Schaltern steht lediglich ein A/M Umschalter und ein Fokusbegrenzer zur Verfügung. Einen Schalter für VR an/aus sucht man – wie heutzutage leider üblich – vergebens.

Als Mitglied der Nikkor S Objektivfamilie gelten gehobene Standards, die ausnahmslos erfüllt werden: tadellose Verarbeitung, solides Gehäuse, zusätzlicher Einstellring, sowie ein leiser und schneller Autofokus erfreuen den Fotografen. Die Geschwindigkeit des Autofokus ist nicht mit der eines f/2,8 Zooms vergleichbar, ist aber dennoch ausreichend schnell um Vögel im Flug zu verfolgen. Es fokussiert etwas schneller als das neuere Z 180-600 und deutlich schneller als die älteren 100-400mm F Mount Objektive von Sigma und Tamron.

Äußerst nützlich ist auch die geringe Naheinstellgrenze von 0,98m bei 400mm. Dadurch wird ein schon Makrotauglicher Abbildungsmaßstab von 1:2,6 erreicht. Allerdings ist die Schärfentiefe an der Naheinstellgrenze bei 400mm physikalisch bedingt sehr gering. Die Offenblende ändert sich abhängig von der Brennweite wie folgt: 100mm 4,5 – 125mm 4,8 – 185mm 5,0 – 270mm 5,3 – 360mm 5,6.

Optische Leistung

Wie bei vielen Z Objektiven bisher, zeigt auch das 100-400mm ab Offenblende eine beeindruckende Bildschärfe. Es sind nur marginale Unterschiede durch Abblenden sichtbar – und die über den gesamten Bildbereich bei allen Brennweiten. Wie bei fast allen Zoomobjektiven üblich, lässt das Auflösungsvermögen zum langen Ende hin etwas nach. Im Fall vom Z 100-400mm bedeutet dies aber auch, dass es selbst bei 400mm und Offenblende 5,6 eine immer noch sehr gute Bildschärfe erreicht wird, die sich durch geringfügiges Abblenden um eine Drittelblende auf f/6,3 nochmals verbessert. Das Vorgängermodell für den F Mount, das AF-S 80-400mm 4,5-5,6 G IF-ED VR muss sich über den gesamten Brennweitenbereich sichtbar und insbesondere zwischen 300mm 400mm deutlich geschlagen geben. Auch die F Mount Alternativen von Sigma und Tamron werden auf Distanz gehalten.   

Hinsichtlich der allgemeinen Bildparameter, wie Farbdarstellung, Kontrast und Verzeichnung wird das Objektiv dem S-Label deutlich gerecht. Aufnahmen mit dem Z 100-400mm wirken auch im direkten Vergleich mit dem neueren Z 180-600mm lebendiger. Insgesamt entspricht die Bildqualität dem eines professionellen Zoomobjektivs und ist mit der eines 70-200mm 2,8 Zooms vergleichbar. Im Prinzip tauscht man Lichtstärke gegen einen größeren Brennweitenbereich.

Vollständig vernachlässigbar ist die Randabdunkelung/Vignettierung. Selbst bei Offenblende fällt diese kaum auf. Ebenso kaum sichtbar sind Chromatische Aberrationen. Farbsäume an kontraststarken Kanten sind somit kein Thema. Recht ungewöhnlich für ein Zoom ist die hervorragende Kompatibilität mit Telekonvertern. Insbesondere der Nikon Z 1,4x Telekonverter beeinträchtigt die Bildqualität weniger, als man es erwarten würde. Bei 400mm und Offenblende ergibt sich daraus eine 560mm f/8 Kombination, die durchaus auch ohne Abblenden gut nutzbar ist. Wie üblich, steigert Abblenden die Schärfeleistung bei Nutzung eines Telekonverters, wobei hier das Optimum bereits mit f/7,1 (Blende 10 effektiv) erreicht wird.

Fazit

In der Summe seiner Eigenschaften kann das Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S überzeugen. Es hat ein sehr gutes Packmaß, ist mit 1,44kg nicht zu schwer, lässt sich auch an kleineren Z Kameragehäusen wie einer Z7 aufgrund der ausgewogenen Gewichtsverteilung angenehm handhaben, bietet eine exzellente Bildqualität bei allen Brennweiten, fokussiert sehr zügig, bietet eine ungewöhnlich kurze Naheinstellgrenze und harmoniert hervorragend mit dem Z 1,4x Telekonverter.

Es ist ein echtes Allorundobjektiv, welches in der Summe seiner Eigenschaften vollends überzeugt. Das größte Problem dürfte jedoch der Preis sein. Knapp unter 3.000 Euro sind eine Ansage. Daher dürfte es verlockend sein, ein älteres F Mount Tamron oder Sigma 100-400mm Objektiv via FTZ zu adaptieren. Schließlich lassen sich – gemessen am Neupreis – rund 2.000 Euro sparen. Ich habe lange mit diesen beiden Fremdherstellerobjektiven an F und Z Kameras fotografiert und kann im Vergleich sagen, dass das Nikkor Z 100-400mm von der Bildqualität her eine ganze Klasse über diesen beiden Objektiven liegt. Dennoch ist der Aufpreis schwer verdaulich.

Beispielfotos

Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S @ 400mm f/5,6
Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S mit TC 1,4 @ 400mm (560mm effektiv) f/5,6 (f/8 effektiv)
Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S mit TC 1,4 @ 400mm (560mm effektiv) f/7,1 (f/10 effektiv)
Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S @ 400mm f/5,6
Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR @ 200mm f/5,0
Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S @ 100mm f/4,5
Nikkor Z 100-400mm 4,5-5,6 VR S @ 400mm f/7,1

Nikkor Z 50mm 1,2 S

Eine Festbrennweite mit 50 bzw. 55mm und Offenblende 1,2 gehört seit 1965 zum Katalog von Nikon. Zur Blütezeit der analogen Fotografie in den 70er und 80er Jahren konnten Fotografen aufgrund der – aus heutiger Sicht – niedrigen Filmempfindlichkeit jedes bisschen Lichtstärke gebrauchen. Festbrennweiten rund um die so genannte „Normalbrennweite“ von 50mm boten sich besonders für große Blendenöffnungen an, da diese konstruktiv weniger Aufwändig als im Weitwinkel- oder Telebereich zu realisieren sind. Nikon konnte nach Einführung des Autofokus ab 1986 aufgrund des relativ engen F Bajonettdurchmessers keine Version mit Autofokus anbieten, daher wurde die letzte, manuelle Version AI-S 50mm 1,2 bis Mitte 2020 verkauft.  

Es handelte sich bei den manuellen 50/55mm f/1,2 Objektiven keinesfalls um abgehobene Luxusprodukte oder um Objektive mit kompromissloser Bildqualität. Der Aufpreis betrug ca. ein Drittel gegenüber der Version mit Blende f/1,4. Auch physikalisch hielten sich die Aufschläge bei Größe und Gewicht in Grenzen.

Dies ändert sich im Z System grundlegend – in jeder erdenklichen Weise. Das Ende 2020 vorgestellte Z 50mm 1,2 S bringt rund 1kg auf die Waage und erleichtert den Kontostand um satte 2.230 Euro. Plus 150 % Gewicht und 280 % Aufschlag beim Preis gegenüber dem Z 50mm 1,8 S machen klar: hier geht es nicht um eine simple Alternative mit mehr Lichteinfall. Dieses Objektiv soll die Möglichkeiten des großen Z Bajonetts ausschöpfen und als Flaggschiff im Bereich der Normalbrennweiten Zeichen setzen.

Gehäuse und Handling

Das sehr gut verarbeitete und solide Objektiv misst stolze 89,5cm im Durchmesser bei einer Länge von 15cm. Der Filterdurchmesser beträgt 82mm. Innerhalb der S Serie gehört es mit Einstellring und Display für Anzeige von Fokusdistanz oder Blende zu den gehobener ausgestatteten Objektiven. Eine programmierbare Funktionstaste rundet die Ausstattung zusammen mit dem obligatorischen AF/Manuell Schalter ab. An der Frontseite befindet sich als Designelement ein geriffelter Gummiring. Dieser hat jedoch außer der Verbesserung der Griffigkeit keine Funktion. Die Gegenlichtblende HB-94 verfügt über einen Entriegelungsknopf.

Die zwei verbauten AF Motoren sind etwas lauter als bei anderen Objektiven der Z Serie, aber nicht auffallend oder störend. Für Videoaufnahmen dürfte der Geräuschpegel hingegen zu hoch sein. Dafür arbeitet der Autofokus recht schnell und deutlich flotter als beim kleineren Pendant mit f/1,8, ohne dabei die Präzision zu vernachlässigen.

Optische Qualität

Z 50mm 1,2 S und Z 50mm 1,8 S, 100% Ausschnitt Bildmitte

Die Kompromisslosigkeit bei Größe und Gewicht zahlt sich aus. Bei Offenblende bietet das Z 50mm 1,2 S eine Bildqualität, die viele Objektive selbst nach Abblenden nicht erreichen. Die Schärfe ist bei Blende 1,2 in der Bildmitte exzellent, am Rand sehr gut. Die Bildmitte steigert sich noch moderat bis Blende 1,4, der Bildrand verbessert sich bis Blende 2,2 auf ein ebenfalls exzellentes Niveau.

Optische Fehler muss man sprichwörtlich mit der Lupe suchen. Wenig bis keine Überstrahlungen an hellen Bildstellen, keine wahrnehmbaren Farbsäume/CA und 0% Verzeichnung zeichnen das Objektiv aus. Lediglich eine deutlich sichtbare und gut korrigierbare Vignettierung bei Offenblende ist von den üblichen optischen Objektivfehlern übriggeblieben, diese ist allerdings bei Blende 2,0 kaum noch wahrnehmbar.

Ein Objektiv mit Anfangsblende von 1,2 kauft man aber sehr wahrscheinlich nicht nur wegen Lichtstärke, Bildschärfe oder generell guter Abbildungsleistung. Entscheidend ist auch das Bokeh bzw. die Hintergrundunschärfe. Wie zu erwarten ist, liefert es auch in dieser Kategorie Herausragendes.  Auch im Vergleich zum Z 50mm 1,8 S kann es sich bei gleicher Blende deutlich absetzen und liefert bis mindestens f/2,8 die weicheren Hintergründe. Man verzichtet daher beim 1,8er nicht nur auf die Freistellung der größeren Blendenöffnungen, auch abgeblendet kann es beim Bokeh nicht mithalten. Insgesamt wirkt das 50mm 1,2 trotz cremig weicher Hintergründe etwas klinischer (oder sollte man sagen: moderner?) als die älteren, manuellen Objektive mit Blende 1,2. Es gibt den Spruch, dass der Character eines Objektivs am Ende nur die Ansammlung optischer Fehler ist. Das mag hier zutreffen. Alles ist so perfekt, dass manche Fotografen gegebenenfalls etwas Character vermissen.

Vergleich zum Z 50mm 1,8 S

Z 50mm 1,2 S und Z 50mm 1,8 S bei Blende 1,8. 100% Ausschnitt Bildmitte

Vergleicht man die reine Bildschärfe der beiden 50mm Z S Objektive, bildet das 1,2er ab Blende 1,4 in der Bildmitte schärfer ab als das 1,8er. Erst ab Blende 2,8 liegen beide Objektive – über den gesamten Bildbereich – in etwa gleich auf.

Das 1,2er ist farblich minimal kühler/neutraler abgestimmt als das 1,8er, wobei der Unterschied wirklich sehr minimal ist. Farben wirken kräftiger, der Kontrast ist feiner herausgearbeitet und Farbtöne werden etwas differenzierter dargestellt. Insgesamt sind das keine Welten, die zwischen den beiden 50mm Objektiven liegen. Im direkten Vergleich fallen sie jedoch auf. Fotos mit dem Z 50mm 1,2 S erscheinen insgesamt minimal lebhafter als mit dem Z 50mm 1,8 S.

Vergleich zum AF-S 58mm 1,4 G

Z 50mm 1,2 S und AF-S 58mm 1,4 G 100% Ausschnitt Bildmitte. Selbst bei Blende 1,2 kommt das Z 1,2 nicht an die noch weichere Darstellung des Hintergrundes des F 58mm 1,4 heran.

Die Rolle des Bokeh Zauberers bei ca. 50mm kam im F Objektivsortiment dem AF-S 58mm 1,4 G zu. Somit ist dieses Objektiv durchaus von Interesse, sofern man das Z 50mm 1,2 vornehmlich für die Erzeugung cremiger Hintergründe ins Auge fasst.

Allerdings darf man einem Vergleich dieser beiden Objektive die unterschiedliche Brennweite nicht außer Acht lassen, auch wenn es sich „lediglich“ um 8mm handelt. Bei einer Fokusdistanz vom 5m Beträgt die Schärfentiefe bei 50mm und Blende 1,2 71cm, während sie bei 58mm und Blende 1,4 lediglich 63cm beträgt. Das 58mm Objektiv ist somit rein physikalisch im Vorteil.

Das 58mm 1,4 entspricht in der Abbildung und im Bokeh eher den klassischen Portraitobjektiven. Auflösung und Kontrast sind insgesamt geringer, die Übergänge zwischen Schärfe und Unschärfe erscheinen weicher, Farbsäume sind jedoch deutlich ausgeprägter. Hinsichtlich der erzielbaren Bildschärfe ist der Unterschied gewaltig, das 58mm kann nicht ansatzweise mithalten. Erschwerend kommen aufgrund der wenig korrigierten Aberrationen physikalisch bedingte Fokusungenauigkeiten hinzu. Diese sind zwar an spiegellosen Kameras nicht ganz so ausgeprägt wie an Spiegelreflexkameras, aber immer noch vorhanden.

Fazit

Von der optischen Leistung her gibt es wenig bis keine Alternativen zum Z 50mm 1,2 S. Die ärgste Konkurrenz kommt in Form des Z 50mm 1,8 S auch noch aus dem eigenen Hause. Was direkt zur nächsten Frage führt: lohnen sich Aufpreis und Gewicht?

Das Z 50mm 1,2 S bietet bis Blende 2,8 eine noch bessere Bildqualität als das schon sehr gute Z 50mm 1,8 S. Das „kleine“ 50er ist allerdings sehr nah dran, lediglich beim cremigen Bokeh muss es sich (bei gleicher Blende) sichtbar geschlagen geben. Ob das jedoch den mehr als dreifachen Preis rechtfertigt, ist eine schwierig zu beantwortende Frage.

Spielt das Geld keine Rolle und stört das Gewicht nicht, fällt die Wahl relativ einfach auf das Z 50mm 1,2 S. Für den engagierten Hobbyfotografen sollte die Wahl jedoch auf das Z 50mm 1,8 S fallen – der Aufpreis für die letzten 10% Leistung sind einfach zu hoch und das 1,8er dafür wahrlich ein Preis-/Leistungssieger.

Ist die Hintergrundunschärfe bzw. das Bokeh das entscheidende Kriterium, schiebt sich das AF-S 58mm 1,4 G ins Bild. Es kann bezüglich der Schärfe nicht mithalten, liefert dafür aber eine minimal bessre Hintergrundunschärfe mit weicheren Übergängen. Dafür muss man selbst auf spiegellosen Kameras mit Fokusproblemen leben. Das 58mm 1,4 bleibt somit ist ein Spezialist für cremige Hintergründe, wohingegen die beiden Z 50mm Objektive universell einsetzbar sind.

Beispiele

Z 50mm 1,2 S @ f/1,2
Z 50mm 1,2 S @ f/1,4
Z 50mm 1,2 S @ f/2,0
Z 50mm 1,2 S @ f/1,2
Z 50mm 1,2 S @ f/1,4
Z 50mm 1,2 S @ f/2,0
Z 50mm 1,2 S @ f/1,2
Z 50mm 1,2 S @ f/5,6
Z 50mm 1,2 S @ f/1,2

Laowa 9mm 5,6 FF RL für Nikon Z

Das Mitte 2020 vorgestellte 9mm Objektiv für spiegellose Vollformatkameras ist aktuell (Juli 2023) das 35mm Objektiv mit dem weitesten Bildwinkel überhaupt, üppige 135 Grad werden auf den Sensor gebannt. Es ist für Leica M und L, Sony E und Nikon Z erhältlich. Ursprünglich kostete es um die 1.000 €, die Versionen für Sony E und Nikon Z sind Ende 2022 auf 800 € reduziert worden.

Gehäuse und Handling

Beim ersten Blick auf das Laowa 9mm 5,6 dürfte manchem Betrachter spontan ein „oh, ist das klein!“ durch den Kopf gehen. Mit lediglich 6,2cm Durchmesser und 6,6 cm Gesamtlänge glaubt man auf den ersten Blick nicht, ein extremes Weitwinkel vor sich zu haben. Die lediglich 350g lassen es aufgrund der geringen äußeren Abmessungen wiederum nicht wie ein Leichtgewicht erscheinen, obwohl dieses zusätzliche Gewicht in der Fototasche kaum auffallen dürfte.

Mulde für den Fokusfinger

Das aus Metall gefertigte Gehäuse fühlt sich wertig und solide an, Blenden- und Fokusring laufen satt und geschmeidig, der Blendenring am vorderen Ende des Objektivs besitzt Rastpositionen für die vollen Blendenwerte. Die Gegenlichtblende ist fest verbaut, die halbkugelförmige Frontlinse wird beim Transport durch einen gut sitzenden Stülpdeckel geschützt. Als nettes Gimmick ist am Fokusring eine Fingermulde aufgesetzt.  

Optische Leistung

Ein Objektiv mit solch einem extremen Bildwinkel geht immer optische Kompromisse ein, insbesondere auch dann, wenn es in sehr kompakten Abmessungen und zu einem moderaten Preis daherkommt.

Der moderne Objektivbau ist heutzutage in der Lage, Zoomobjektive bis zu einer Brennweite von 12mm mit zufriedenstellenden optischen Eigenschaften zu vertretbarem Preis zu konstruieren, alles drunter wird kompliziert. Und somit kann es auch nicht verwundern, wenn ein 9mm Objektiv, welches kleiner und billiger ist, als ein Zoomobjektiv mit 12mm Anfangsbrennweite, diverse optische Schwächen mitbringt.

Insgesamt ist das Laowa 9mm kein extrem scharf abbildendes Objektiv. Selbst in der Bildmitte fehlt es etwas an Auflösungsvermögen. Diese fällt zum Rand und in die Ecken hinein dramatisch ab. Scharfe Bildecken sind auch durch Abblenden nicht erreichbar, wozu auch die zum Fotografen hin ausgeprägte Bildfeldwölbung beiträgt. Generell kann man die Schärfe durch Schließen der Blende nur minimal steigern. Blende 8 ist als universelle Einstellung empfohlen.

Gleiches gilt auch für die überdurchschnittlich ausgeprägte Vignettierung. Fotos erschienen wie durch ein dunkles Rohr hindurch aufgenommen, so stark fällt die Helligkeit zu den Rändern hin ab. Die Randabdunkelung lässt sich in der Nachbearbeitung nur schwer beheben. Die Ränder müssen zu stark aufgehellt werden, hinzu kommt eine bläuliche Farbverschiebung der Ecken (siehe Beispielbild unten). Leider hilft auch hier eine weiter geschlossene Blende wenig. An dieser Stelle rächt sich die kompakte Bauweise. Für eine korrekte Belichtungsmessung muss bei Matrixmessung mindestens -0,7 EV oder alternativ mittenbetonte Messung eingestellt werden.   

Da die Verzeichnung mit der Fokusdistanz variiert und sich zu unendlich hin redutziert, sollte man möglichst gegen unendlich fokussieren. Darüber empfiehlt es sich, Bilder möglichst in Waage aufzunehmen, da sich andernfalls die Verzeichnung unschön bemerkbar macht. Dies ist dem Arbeiten mit einem Fischauge nicht unähnlich.

Dennoch entstehen Bilder, die durch ihre Einzigartigkeit überzeugen können. Speziell in Innenräumen kann die Vignettierung bestenfalls zur Bildstimmung beitragen oder mindestens nicht übermäßig störend auffallen. Für Landschaftsfotografie erscheint mir persönlich der Randabfall bezüglich Bildhelligkeit und Schärfe zu stark.

Fazit

Vielleicht hat sich Laowa zu sehr durch die kompakte Bauweise unnötig in der optischen Leistung eingeschränkt. Insbesondere die deutliche Vignettierung könnte durch eine aufwändigere Optik reduziert werden. Auf der anderen Seite wäre ein größeres, schwereres Objektiv deutlich teurer in der Herstellung.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit dieser extremen Brennweite zu experimentieren. Das Laowa 9mm 5,6 wird ein Bestandteil meiner Ausrüstung bleiben. Steht eine hohe Bildqualität jedoch im Vordergrund, wird es vermutlich nicht in der Fototasche landen.

Beispielfotos

Maximale Aufhellung der Vignettierung in NX Studio

Nikkor Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR

Im Mai 2023 erweiterte Nikon das Z DX Objektivprogramm mit einem Weitwinkelzoom nach unten. Zudem feierte das erste „Power Zoom“ Premiere, bei dem die Brennweitenverstellung über einen Motorantrieb und nicht mehr mechanisch erfolgt. Mit 12mm Anfangsbrennweite ist das 12-28mm 3,5-5,6mm PZ VR am kurzen Ende 2mm länger als das letzte DX Weitwinkelzoom AF-P DX 10-20mm 4,5-5,6 VR für F, bietet allerdings am langen Ende 8mm mehr. Damit dürfte es sich insgesamt universeller einsetzen lassen, auch wenn 2mm im Weitwinkelbereich ein deutlicher Unterschied sind. Wie beim Vorgänger bietet es eine Verwacklungsreduktion/VR.

Bei einer UVP von 429 Euro war es Nikon leider nicht möglich, die nur optional für weitere 40 Euro angebotene Gegenlichtblende HB-112 im Lieferumfang unterzubringen. Dies ist auch deshalb unverständlich, weil das kurz danach erschienene Z DX 24mm 1,7 für lediglich 319 Euro inklusive Gegenlichtblende HN-42 daherkommt. Die bisher von mir getesteten Weitwinkel Gegenlichtblenden für 67mm Filterdurchmesser sind durchweg zu lang und sorgen für dunkle Bildecken bei 12mm, somit bleibt nur der erzwungene Zubehörkauf.

Nikon vermarktet das Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR vornehmlich als Objektiv für so genannte „Content Creator“, also vornehmlich zum Erstellen von Videos für Social Media. Daher wird die Verwendung mit der Z30 im Videobetrieb in den Vordergrund gerückt. In diesem Artikel beschäftige ich mich im Folgenden mit der Bildqualität im Fotobereich.    

Gehäuse und Handling

Wie bei DX Consumerobjektiven üblich, wurde auch am Material für das Bajonett gespart und Kunststoff statt Metall verwendet. Nikons Kunststoffbajonette sind jedoch äußerst robust und stabil, es entsteht dadurch kein Nachteil.

Das vollständig aus Plastik bestehende Gehäuse fühlt sich trotz des geringen Gewichts von nur 205g stabil und gut verarbeitet an. Dazu tragen insbesondere die sehr gut gedämpften und butterweich drehenden Einstellringe bei. Der Zoomring ist mit einer Beschichtung versehen, die Ähnlichkeiten mit einer Gummierung aufweist, der hintere Einstellring besteht aus strukturiertem Hartplastik.

Nikon verspricht eine Abdichtung des Objektivs gegen Staub und Regentropfen. Im Pressematerial findet sich auch eine Darstellung der verbauten Dichtungen, allerdings beziehen diese nicht das Bajonett ein. Statt einer Gummidichtung muss es zur Kamera hin eine leicht überlappende Plastikwulst richten.

 

Front- und Rücklinse sind feststehend verbaut und bewegen sich bei Zoom oder Fokusverschiebungen nicht mit.

Das Objektiv ist sowohl innenfokussierend, als auch innenliegend zoomend. Es ändert somit nie die Länge, nichts fährt aus oder dreht sich mit – auch auf der Rückseite nicht. Vermutlich aufgrund des optischen Bildstabilisators klappert das Objektiv leicht, sofern man es etwas bewegt. Bei eingeschalteter Kamera verschwindet dieses Geräusch.

Der Powerzoom Mechanismus arbeitet erstaunlich unauffällig. Unabhängig von der Drehgeschwindigkeit am „Zoomring“ durchfährt das Objektiv den Zoombereich in sinnvoller, konstanter Geschwindigkeit. Dies geschieht ruckelfrei und absolut leise. Alternativ kann man an den Kameras Z30, Z50 und Zfc den Zoom über die Lupentasten +/- bedienen und die Geschwindigkeit des Tastenzooms individualisieren (aktuelle Firmware vorausgesetzt). Da der Zoomring frei ohne Anschlag dreht, besitzt er keine Brennweitenmarkierung. Stattdessen wird die eingestellte Brennweite im Sucher angezeigt.    

Die variable Lichtstärke verteilt sich über den Brennweitenbereich wie folgt: 12mm 3,5 – 12,5mm 3,8 – 14,5mm 4,0 – 16mm 4,2 – 17mm 4,5 – 19mm 4,8 – 21mm 5,0 – 23,5mm 5,3 – 26,5mm 5,6

Optische Leistung

Wieder einmal zeigt sich der Vorteil des Z Bajonetts und dessen großer Durchmesser, von dem insbesondere Weitwinkel profitieren.

Man kann die Bildqualität kurz und knapp zusammenfassen: Blende auf 5,6 einstellen und einfach fotografieren. Über den gesamten Zoobereich hinweg stellt Blende 5,6 das Optimum an Schärfe über das gesamte Bildfeld dar, sogar bis in die Ecken. Die Schärfe fällt nur minimal zum Rand hin ab, die Ecken erreichen ein sehr gutes Auflösungsvermögen. Hinsichtlich der Bildschärfe hängt es manches DX F-Mount Objektiv ab – bei 12-16mm sogar bei Offenblende.

Zwischen 24mm und 28mm lässt die Schärfe insgesamt etwas nach, allerdings gewinnt man durch Abblenden keine weitere Auflösung, weshalb man in diesem Brennweitenbereich unbesorgt bei Offenblende fotografieren kann. Eine Merkwürdigkeit konnte ich bei 28mm feststellen: Blendet man von f/5,6 auf f/8 ab, verlieren die Bildränder deutlich an Zeichnung.

Die Vignettierung ist für ein modernes Weitwinkel absolut im Rahmen, die Randabdunkelung ist bis 20mm bei Blende 5,6 kaum noch sichtbar, darüber hinaus bis 28mm ohnehin nur minimal vorhanden. Die Farbdarstellung ist etwas gedämpft, der Kontrast nicht ganz so knackig wie bei einem Objektiv der S-Serie.

Diese insgesamt sehr solide Leistung in einem kleinen, leichten Gehäuse zu einem moderaten Preis hat doch bestimmt einen Haken? Nun, das kommt auf die Sichtweise und die Erwartungshaltung an ein Objektiv an. Erwartet man im Jahr 2023 die Erzielung einer einwandfreien Bildqualität alleine durch die Optik, dürfte man beim Blick auf die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zustande kommt, enttäuscht sein.

Wie bei heutzutage fast allen Objektiven des unteren und mittleren Preissegments, spielt auch hier die nicht abschaltbare Softwarekorrektur eine bedeutende Rolle. Software ist bei modernen spiegellosen Systemen ein elementarer Teil der Objektivkonstruktion. Ohne sie wäre es nicht möglich, ein solches Ergebnis bei den oben skizzierten Parametern zu erreichen. Das mag man als „Schummeln“ empfinden, dem Endanwender eröffnet es jedoch eine Bildqualität, die früher nur zu höherem Preis und Gewicht erreichbar gewesen wäre. Beim Z DX 12-28mm liegt der Kompromiss in der überaus starken und im Weitwinkelbereich ungewöhnlich strukturierten Verzeichnung. Die Kameraelektronik hat einiges zu entzerren, um aus dem, was das Objektiv sieht, ein normales Foto zu generieren:

Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 12mm 5,6 – Export aus RAWDigger mit deaktivierten Korrekturen
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 12mm 5,6 – korrigiert durch internes Korrekturprofil
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 12mm 5,6 – korrigiert und nicht korrigiert übereinandergelegt

Fazit

Insgesamt erhält das Z DX 12-28mm 3,5-5,6 für DX Z Nutzer eine absolute Empfehlung. Es ist leicht, kompakt und bietet – insbesondere angesichts der Preisklasse – eine sehr gute Bildqualität, wenn diese auch in großen Teilen der internen Bildverarbeitung der Z Kameras zu verdanken ist. Letztlich zählt jedoch das Ergebnis und dieses kann sich wirklich sehen lassen.

Ist bereits ein FTZ Adapter vorhanden, stellt das F Mount AF-P DX 10-20mm 4,5-5,6 die direkte Konkurrenz zum Z DX 12-28mm dar. So lange das F Objektiv noch verfügbar ist, kostet es knapp an die 300 Euro, gebraucht ca. 230 €. Sofern die 2mm am kurzen Ende nicht entscheidend sind, würde ich trotz des Preisunterschieds eher zum Z DX 12-28mm greifen.

Im Vergleich: 10mm (Außen) vs. 12mm (Innen)

Beispiele

Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 12mm f/3,5
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 12mm f/5,6
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 28mm f/5,6
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 28mm f/8,0
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 24mm f/6,3
Z DX 12-28mm 3,5-5,6 PZ VR @ 12mm f/5,6 im Gegenlicht

© 2024 Dennis Saßmannshausen Fotografie

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