Nikon and Sigma Autofokus Festbrennweiten

Nikon Af-S 20mm 1,8 G ED

Nikon AF-S 20mm 1.8 G ED

Vor über dreißig Jahren stellte Nikon zuletzt ein 20mm Objektiv vor, das 20mm 2,8. Zunächst noch als manuelles Objektiv, später ab 1989 mit identischem optischen Aufbau als AF und AF-D Variante.

Nikon startete vor einigen Jahren ein umfangreiches Renovierungsprogramm im Bereich der Festbrennweiten. Wie zuvor auch, werden von den meisten Brennweiten günstigere und teurere Varianten angeboten. Die günstigere Linie besteht ausschließlich aus Objektiven der Anfangsblende f/1,8, während 24mm, 35mm, 50/58mm und 85mm parallel auch als lichtstärkere Variante mit f/1,4 Offenblende angeboten werden.

Die beiden Objektive zu 20mm und 28mm f/1,8 spielen hier sicherlich eine Sonderrolle. Beide sind mit einem Goldring am vorderen Gehäuse ausgestattet. Ein Designmerkmal, welches üblicherweise den High-end Varianten im Nikon Programm vorbehalten ist. Aufgrund dieser Kennzeichnung ist davon auszugehen, dass mittelfristig keine lichtstärkeren Varianten angeboten werden.

Besonders im Bereich der Weitwinkel gab es in den letzten Jahren enorme Fortschritte. Speziell Weitwinkelzooms wie z.B. das 14-24mm 2,8 haben die Messlatte für die Performance von Weitwinkelobjektiven sehr hoch gelegt. Solche Zoomobjektive kommen allerdings immer mit dem Nachteil des hohen Gewichts einher, da gute optische Leistung bei einem Zoom immer auch größeren Materialeinsatz erfordert.

Daher ist es wenig verwunderlich, dass viele Fotografen nach einer leichtgewichtigeren Alternative suchen. Diese hat Nikon im Jahr 2014 mit dem AF-S G 20mm 1,8 ED Nikkor geschaffen. überraschenderweise ist der Preis mit ca. 700 € dabei auch noch im Rahmen geblieben.

Das bereits erwähnte AF-S 12-24mm 2,8 macht es aufgrund seiner optischen Leistung anderen Objektiven schwer zu konkurrieren. Ein Festbrennweite für die Hälfte des Preises und mit mehr als einer Blende höherer Lichtstärke lässt aufhorchen. Um es vorwegzunehmen: Das Objektiv schlägt sich besser, als die Konkurrenz und der Preis vermuten lassen.

Sicherlich werden die geringeren Abmessungen und das Gewicht von lediglich 355g die hauptsächlichen Gründe für den Kauf des 20mm 1,8 im Vergleich zum 14-24mm sein. Auch die höhere Lichtstärke ist für Fotografie unterwegs sicherlich von Vorteil.

Die Verarbeitung des 20mm 1,8 liegt auf dem Niveau der übrigen Festbrennweiten, die Nikon in den letzten Jahren in das Programm aufgenommen hat. Offensichtlich zielt die f/1,8er Reihe neben guten Verhältnis aus Preis und Performance insbesondere auf ein leichtes Gewicht ab.

In einem Fotorucksack lässt sich das 20mm kaum vom 28mm unterscheiden, obwohl das 20er einen größeren Durchmesser besitzt.

Die Leistung bei Offenblende spielt bei der Entscheidung für dieses Objektiv sicherlich ebenfalls eine Rolle. Und hier gibt es gute Nachrichten.

Gleich vom Start weg liefert das 20mm eine gute Schärfe in der Bildmitte bereits bei f/1,8. Am Rand und zu den Ecken hin fällt die Schärfe graduell ab, jedoch ohne ein akzeptables und brauchbares Niveau zu verlassen. Im Vergleich zu früheren 20mm-Rechnungen ist die Abbildungsleistung bereits bei Offenblende über den gesamten Bildbereich brauchbar.

Abgeblendet auf f/2,8 erreichen die Bildränder das gleiche, hohe Niveau der Bildmitte und der Kontrast legt insbesondere bei Tageslichtaufnahmen zu. Die Ecken lassen spätestens ab f/4,0 keine Wünsche hinsichtlich Abbildungsqualität mehr offen.

Vignettierung ist zwischen f/1,8 und f/2,8 deutlich sichtbar, jedoch bei f/4 verschwunden. Der Kontrast leidet bei Tageslichtaufnahmen zwischen f/1,8 und f/2,8 etwas, bei Aufnahmen in der Dämmerung oder Nacht ist dies nicht so ausgeprägt.

Im Vergleich zum 14-24mm 2,8 sind unerwünschte Reflektionen kein großes Problem. Selbst Fotografie in die direkte Sonne stellt kein übermäßiges Problem dar. Die Verzeichnung ist etwas wellenförmig, sollte sich aber mit den gängigen Bildbearbeitungsprogrammen einfach beheben lassen.

Im Vergleich zum AF-S 14-24mm liefert das 20mm 1,8 eine sehr gute Leistung ab. Selbst bei Offenblende von 1,8 liegt das 20mm leicht gegenüber dem 14-24mm hinsichtlich der Bildschärfe vorne. Bei f/2,8 zu f/2,8 besitzt das 20mm die deutlich bessere Abbildungsleistung am Rand und in den Ecken. Ab Blende 4 liegen beide gleichauf.

Insgesamt beeindruckt das 20mm 1,8 durch seine optische Leistung. Sofern man mit 20mm als einzigem Weitwinkel klarkommt bzw. man keine kürzere Brennweite benötigt, ist dies derzeit der wohl sicherlich beste Kauf hinsichtlich Preis-/Leistung und Gewicht.

Ein besseres Objektiv gleicher Brennweite wird sich entweder in mehr Gewicht (Sigma Art-Serie) oder in einem höheren Preis niederschlagen.

Rating DX
10 MP
Rating FX
12 MP
36 MP
Gute Abbildungsleistung direkt ab Offenblende. Kontrast und Schärfe nehmen bis f/2,8 zu. Weiteres Abblenden erhöht im Wesentlichen nur die Tiefenschärfe. Vignettierung ist spätestens bei f/4 kaum noch ein Problem und davor auch weniger ausgeprägt als beim 28mm 1,8.

Samples (FX / 36MP): 20mm f1,8  20mm f1,8  20mm f1,8   20mm f2,8  20mm f2,8  20mm f2,8  20mm f4,0 20mm f1,8 (bokeh)  20mm f8 in die direkte Sonne

Samples (DX / 12MP): 20mm f1,8   20mm f1,8   20mm f2,8   20mm f5,6   20mm f1,8   20mm f2,8    20mm f4,0

Sigma 24mm 2,8 Super Wide II

Sigma AF 24mm 2.8 Super Wide II

Dieses seit einigen Jahren nur noch gebrauch erhältliche Objektiv stellt eine sehr kompakte Alternative zu anderen 24mm Objektiven dar. Der erste Eindruck ist durchaus positiv und vermittelt eine gewisse Solidität. Dieser Eindruck verschwindet allerdings recht plötzlich, wenn der Autofokus zum ersten Mal betätigt wird.
Der AF Antrieb hört sich an wie das verkantete Mahlwerk einer Kaffeemaschine. Die überwiegend aus Metall bestehende Konstruktion vermittelt dennoch eine ausreichende Stabilität.

Problematisch kann mittlerweile je nach Zustand des Objektivs die gummierte Beschichtung sein. Bei meinem Exemplar musste ich die Beschichtung entfernen, da sich diese mittlerweile zu einer klebrigen Masse zersetzt hatte.

Die optische Qualität hat Höhen und Tiefen. Bei Offenblende bildet es noch relativ weich ab, die Schärfe nimmt moderat bei f/4 zu und erreicht in Bildmitte und am Rand erst bei f/5,6 ein sehr gutes Niveau. Die äußersten Ecken werden erst bei Blende 8 ausreichend und bei Blende 11 gut scharf.

Während das Sigma 24mm 2,8 etwas besser abbildet als ein manuelles 24mm 2,8 Nikkor, wird es jedoch von vielen modernen Zooms im gleichen Brennweitenbereich geschlagen.

Die Farbabstimmung ist insgesamt etwas kühler als bei vergleichbaren Nikkoren. Der Kontrast nimmt bis Blende 5,6 zu und ist dann erst auf einem sehr guten Niveau angelangt. Dies ist ein längerer „Anlauf“ als bei manch anderem Objektiv.

Wie bei Sigma früher öfters anzutreffen, gibt es leichte Inkompatibilitäten an verschiedenen Nikon Gehäusen. An der D70s wird zum Beispiel nur eine maximale Blendenöffnung von 3,0 angezeigt. An allen nachfolgenden Gehäusen war jedoch stets die korrekte Blende von 2,8 ansteuerbar. Zwischen Blende 2,8 und 4,0 kommt es teilweise zu Überbelichtung im Bereich von +0,3 bis +0,7. Ab Blende 4 passt die Belichtung jedoch wieder.

Rating DX
10 MP
Durchschnittlche Abbildungsleistung mit leichten Vorteilen gegenüber einem Nikkor 24mm 2,8. Moderne DX Zooms bilden besser ab, insbesondere schärfer.
Rating FX
12 MP
36 MP
Schärfe in der Bildmitte akzeptabel ab f/4 und sehr gut ab f/5,6. Bildecken erst ab Blende 8 ausreichend scharf. Insgesamt jedoch besser als manuelle 24mm Nikkore auf 36 MP.

Sample (DX / 10MP): 24mm f5,6
Sample (FX / 36MP): 24mm f5,6

AF 35mm 2.0

Der größte Vorteil des AF und AF-D 30mm 2,0 ist sicherlich die Kompaktheit. Optisch kann es weniger überzeugen. Bei Offenblende f/2,0 sind Schärfe und Kontrast insgesamt nur mittelmäßig. Zwischen f/2,8 und f/5,6 würde ich jederzeit ein professionelles Zoomobjektiv wie z.B. 35-70mm 2,8, 28-70mm 2,8 oder 24-70mm 2,8 vorziehen. Bei Blende f/5,6 erreicht das AF 35mm 2,0 die Performance der großen Brüder.
Das Objektiv ist bekannt für eine verölte und damit nicht funktionierende Blende, da Fett bzw. Öl aus dem Schneckengang der Fokusverstellung in den Blendenmechanismus laufen kann. Gebrauchtkäufer sollten ihr Wunschexemplar daher vor Kauf genau prüfen.

Rating DX
12 MP
Die Blende von 2,0 erweitert die Möglichkeiten zur Fotografie bei wenig Licht nur unwesentlich. Vor allem, weil die optische Leistung in Bezug auf Schärfe und Kontrast nur ins Mittelfeld fällt.
Rating FX
12 MP
36 MP
Auf längere Distanzen wie z.B. bei Landschaften ist die Offenblende kaum brauchbar. Die Bildmitte wird ab f/2,8 akzeptabel. Ränder und Ecken werden erst ab Blende 8 richtig scharf. Bei kurzen Distanzen liefert das Objektiv bereits ab f/2,5 gute Ergebnisse.
Nikon Af-D 50mm 1,8

AF-D 50mm 1.8

Das AF-D 50mm 1,8 der letzten Generation ist wahrscheinlich das am billigsten aussehende Objektiv im ganzen Nikon Programm. Trotz Einführung der neuen AF-S Festbrennweiten ist dieses Objektiv derzeit (2016) immer noch als Neuware für rund 130 Euro erhältlich. Damit stellt es den günstigsten Einstieg in die Welt der optisch hochqualitativen Objektive dar.
Bei f/1,8 ist es etwas Kontrastarm und neigt zu Aberration. Bereits ab f/2,5 sind diese Probleme jedoch bereits behoben. Abgeblendet auf f/4.0 sind Schärfe und Kontrast auf einem exzellenten Niveau.

Rating DX
12 MP
Aufgrund von Abberation etwas weich bei Offenblende. Bereits ab Blende f/2,5 sind Schärfe und Kontrast auf einem sehr guten Niveau.
Rating FX
12 MP
Nikon AF 85mm 1,8

AF 85mm 1.8

Die Brennweite von 85mm wird von vielen Fotografen als klassische Portrait-Brennweite genutzt und geschätzt. Dies erklärt vermutlich auch die Vielzahl verschiedener 85mm Objektive am Markt.
Insbesondere bei Partys oder Familienfeiern bietet sich der Einsatz eines 85mm Objektives an, um Abstand von den Motiven zu erlangen und gleichzeitig auch einen Freistellungseffekt zu erzielen.
Nikon besaß in den frühen Tagen der manuellen F-Bajonett Objektive bereits ein 85mm 1,8, welches bei der Umstellung auf die AI-Kupplung zu einem 85mm 2,0 reduziert wurde. Dies geschah vermutlich, um einen einheitlichen Filterdurchmesser von 52mm anbieten zu können.

Mit Einführung der Autofokus Objektive wurde der Filterdurchmesser auf 62mm erhöht, was wiederum den notwendigen Raum für eine Anfangsblende von 1,8 brachte.

Das 85mm 1,8 Nikkor besitzt bereits bei Offenblende eine ordentliche Abbildungsleistung, wären da nicht blaue Farbsäume. An der D700 sind diese noch akzeptabel, an der D800 bereiten diese jedoch bis zur Blende 2,8 an kontrastreichen Bildteilen Probleme. Erst ab Blende 4 sind diese vollständig verschwunden. Ab Blende 2,5 befindet sich die Schärfe auf einem exzellenten Niveau.

Das neuere AF-S 85mm 1,8 G behebt diese Schwächen zwischen Offenblende und f/2,8. Weiter abgeblendet gleichen sich die Objektive sehr.
Für nochmals verbesserte Offenblendleistung stehen die deutlich teureren 85mm 1,4 Objektive zur Verfügung.

Rating DX
12 MP
Insgesamt sehr gute Abbildungleistung ab Blende f/2,2.
Rating FX
12 MP
36 MP
Die Schärfe befindet sich spätestens ab Blende 2,5 auf einem sehr guten Niveau. Leider trüben blaue Farbsäume bis und einschließlich der Blende 2,8 die Abbildungsleistung. Abgeblendet auf f/4 und darunter ist die Bildqualität tadellos und gleichauf mit dem neueren AF-S 85mm 1,8 G.

Sample (DX, 10 MP): 85mm f5,6

Samples (FX / 36 MP): 85mm f/1,8  85mm f/2,8

Sigma 150mm 2,8 Macro HSM

Sigma 150mm 2,8 Macro HSM

Die meisten, wenn nicht sogar alle Makro Objektive, die derzeit am Markt angeboten werden, verfügen über eine exzellente Bildqualität. Die Kaufentscheidung wird daher eher über Funktionen (AF-S, VR) oder den gewünschten Einsatzbereich getroffen.

Für die meisten statischen Objekte, welche hinreichend ausgeleuchtet werden können, reichen Makroobjektive im Bereich um 50mm. Für Insekten (oder auch Blumen zwecks Freistellung) ist aufgrund der Fluchtdistanz der Tiere eine längere Brennweite notwendig. In diesem Bereich kommen Objektive der Brennweite 100mm bis 200mm ins Spiel.
Ab 100mm ist eine eingebaute Vibrationsreduktion von Vorteil. Fast alle Hersteller haben diese in den letzten Jahren in ihre Makroobjektive längerer Brennweite eingebaut, so auch Sigma.

Die hier besprochene Version ist jedoch die ältere ohne OS / VR.

Wie bereits zuvor erwähnt: Alle dedizierten Makroobjektive sind sehr gut darin, Nahaufnahmen im Blendenbereich von f/8 bis f/16 exzellent abzubilden. Auch das Sigma 150mm 2,8 HSM ist hierbei keine Ausnahme. Zusätzlich bietet sich die Brennweite von 150mm und die vergleichsweise hohe Lichtstärke von 2,8 als kompaktes, festbrennweitiges Universaltele an.

Das Objektiv deckt alle fotografischen Aspekte sehr gut ab und ist nicht nur für Nahaufnahmen zu gebrauchen. Bereits ab Offenblende ist die Schärfe in der Bildmitte auf einem hervorragenden Niveau mit leichtem Abfall zu den Rändern hin. Auch die Hintergrundunschärfe, sowie die allgemeine Abbildungsleistung sind als sehr gut zu bezeichnen. Vignettierung ist auf FX bis f/5,6 zu bemerken.

Nicht geeignet ist das 150mm 2,8 hingegen für sich schnell bewegende Objekte. Wie immer bei Makroobjektiven ist der Fokusweg sehr lang und kann durch einen Limiter begrenzt werden. Dennoch ist der Fokus selbst bei limitiertem Fokusweg zu langsam, um auch nur mittelschnelle Objekte treffsicher anzupeilen. Dank des HSM Antriebs (gleich AF-S) ist der Fokusmotor kaum hörbar. In Situationen mit wenig Licht fängt der Fokus an merklich zu pumpen, bevor die korrekte Schärfe eingestellt ist.

Die Blende ist nicht-kompensierend ausgeführt. Daher sinkt die maximale Lichtstärke bei naher Fokusdistanz bis auf Blende 4,6.
Die Verarbeitungsqualität ist vorbildlich und mit 900g fühlt sich das Objektiv sehr wertig an. Eine abnehmbare Stativschelle rundet das Gesamtbild ab.

Insgesamt ein exzellentes Makroobjektiv und lichtstarkes Reisetele.

Rating DX
12 MP
Scharf bereits ab Offenblende auf 12MP DX. Vignettierung ist bis Blende 4 wahrnehmbar.
Rating FX
12 MP
Scharf ab Offenblende mit sehr leichtem Leistungsabfall zu den Rändern hin. Die Vignettierung ist bis Blende 5,6 sichtbar.
36 MP
Auch auf der D800 liefert das Sigma 150mm 2,8 exzellente Ergebnisse. Lediglich die bis Blende 5,6 sichtbare Vignettierung trübt den Gesamteindruck etwas. Maximale Schärfe ab Blende 4.

Samples (DX): f2,8  f2,8 (effective 3,2)  f2,8 (3,5 effective)  f2,8 (4,2 effective)  f8,0  f11,0
Samples (FX): D700/12 MP: f11   D800/36MP: f3,2  f11

AF-D 300mm 4.0 ED

Der kleinere Bruder des 300mm 2,8 ist sehr stabil verarbeitet. Ein Fokuswegbegrenzer und eine Stativschelle runden das Gesamtbild ab.

Die optische Leistung ist sehr gut, auch wenn ich von einer Festbrennweite bei Offenblende mehr erwarten würde. Mein Exemplar ist erst ab Blende 5 wirklich scharf und zeigt erst ab Blende 5,6 keine Farbsäume mehr.

Rating DX
12 MP
Rating FX
12 MP
Gute Schärfe ab Blende 5.